Beim Sammelguttransport bündeln wir Sendungen mehrerer Versender auf einem Lkw und führen sie über feste Hub-Linien zusammen. Für Sie bedeutet das: deutlich günstigere Frachtkosten als bei einer Komplettladung, regelmäßige Abfahrten und planbare Laufzeiten – ideal für Sendungen, die keinen eigenen Laderaum füllen und keinen Same-Day-Termin haben.
Speed Logistics organisiert Sammelgut nicht nur innerhalb Europas, sondern auch in Drittlandrelationen, etwa in die Türkei oder nach Nordafrika – inklusive kompletter Zollabwicklung. Realistisch sollten Sie 2–4 Tage Transitzeit innerhalb der EU einplanen; dafür zahlen Sie nur den Laderaum, den Ihre Sendung tatsächlich belegt.
Wie funktioniert Sammelgut?
Ihre Sendung wird im Vorlauf abgeholt und an einem Umschlag-Hub mit weiteren Sendungen derselben Relation konsolidiert (Cross-Docking). Der Hauptlauf fährt als gebündelte Linie ins Zielgebiet, wo die Feinverteilung erfolgt. Die Umladung am Hub ist der systembedingte Unterschied zur Direktfahrt – deshalb achten wir auf transportgerechte Verpackung, sichere Ladungsträger und dokumentierte Übergaben an jedem Umschlagpunkt. Der feste Abfahrtsrhythmus der Linien macht die Laufzeiten dabei gut planbar: Wer den Verladeschluss kennt, kann seine Warenströme zuverlässig takten.
Leistungsumfang und Sicherheitsstandards
- Regelmäßige Hub-Linien ab Berlin und Deutschland in die wichtigsten europäischen Wirtschaftsräume
- Drittland-Sammelgut mit Zollabwicklung, auf Wunsch mit ATA-Carnet für vorübergehende Verwendungen wie Messegut
- Premium-Handling für empfindliche und hochwertige Güter, mit gesicherten Umschlagbereichen entlang der Kette
- Temperatursensible Sendungen auf Anfrage über geeignete Kühl-Linien nach GDP-Anforderungen
- Sendungsstatus und persönliche Disposition statt anonymer Hotline – Ihr Ansprechpartner kennt Ihre Sendung
Für wen lohnt sich Sammelgut?
Sammelgut passt für Versender mit regelmäßigen, kleineren Sendungen: Großhändler, die wöchentlich Kunden in mehreren Ländern beliefern, Hersteller mit Ersatzteilversand oder Betriebe, die Zulieferteile in überschaubaren Mengen beziehen. Auch für Messegut und Projektnachschub ohne harten Fixtermin ist die Linie oft die wirtschaftlichste Wahl. Weniger geeignet ist Sammelgut bei engen Zeitfenstern, stoßempfindlicher oder unverpackter Ware und sehr hohem Warenwert – dort empfehlen wir Teilladung oder Direktfahrt und stellen die Alternativen transparent gegenüber.
Sammelgut, Stückgut oder Teilladung – was passt?
Die Übergänge sind fließend: Klassisches Stückgut bewegt sich meist zwischen 30 und 2.500 kg pro Position, Sammelgut bündelt auch größere Partien über Linienverkehre, und ab etwa einem Drittel der Lkw-Kapazität lohnt sich häufig eine Teilladung mit weniger Umschlag. Wir prüfen bei jeder Anfrage, welches Modell für Gewicht, Volumen, Termin und Warenwert am wirtschaftlichsten ist – und sagen Ihnen auch, wenn eine Direktfahrt die bessere Wahl wäre.
Ablauf und Angebot
Sie nennen uns Abhol- und Zustelladresse, Packstücke mit Maßen und Gewicht sowie den gewünschten Termin. Innerhalb weniger Stunden erhalten Sie ein Festpreis-Angebot mit realistischer Laufzeit. Nach Ihrer Freigabe übernehmen wir Abholung, Konsolidierung, Hauptlauf und Zustellung – bei Drittlandzielen inklusive Ausfuhr- und Einfuhrverzollung, damit Ihre Sendung ohne Standzeit über die Grenze kommt und der Preisvorteil der Bündelung nicht am Zollamt verloren geht. Auf wiederkehrenden Relationen richten wir auf Wunsch feste Abholtage ein, damit Ihre Versandprozesse dauerhaft planbar bleiben.