Eine Teilladung (LTL, Less Than Truck Load) ist die richtige Lösung, wenn Ihre Sendung zu groß für Stückgut, aber zu klein für einen ganzen Lkw ist – typischerweise etwa 10 bis 50 Prozent der Laderaumkapazität, also grob 4 bis 7 Lademeter beziehungsweise mehrere Tonnen. Ihre Ware teilt sich das Fahrzeug mit ein bis zwei weiteren Partien; die Kosten teilen sich entsprechend.
Speed Logistics kombiniert Teilladungen europaweit so, dass möglichst wenig umgeschlagen wird: Im Idealfall lädt der Lkw Ihre Partie direkt bei Ihnen und stellt sie ohne Hub-Umweg zu, ergänzt nur um kompatible Beiladungen auf der Route. Das macht LTL deutlich günstiger als eine Komplettladung – bei Laufzeiten, die näher an der Direktfahrt liegen als beim Sammelgut.
Wann ist eine Teilladung wirtschaftlich?
- Sendungsgröße: ab etwa 4 Lademetern oder rund 2,5 t, wenn Stückgut-Tarife unverhältnismäßig teuer werden
- Flexible Termine: wer beim Zustellfenster einen halben bis ganzen Tag Spielraum hat, spart gegenüber der Direktfahrt erheblich
- Regelmäßige Relationen: auf wiederkehrenden Strecken kombinieren wir Ihre Partien mit festen Beiladungspartnern – das stabilisiert Preis und Laufzeit
- Robuste, palettierte Ware: formschlüssig gestaute Paletten oder Gitterboxen sind ideal für kombinierte Verkehre
So plant Speed Logistics Ihre Teilladung
Sie nennen uns Lademeter, Gewicht, Abhol- und Zustelladresse sowie Ihr Zeitfenster. Unsere Disposition prüft, welche Beiladungen auf der Route kompatibel sind – nach Gewichtsverteilung, Ladungssicherung und Warenart – und kalkuliert einen Festpreis, den Sie in wenigen Stunden erhalten. Während des Transports verfolgen wir das Fahrzeug per GPS; Umladungen finden nur statt, wenn die Routenkombination es erfordert, und werden Ihnen vorab transparent mitgeteilt. Auf wiederkehrenden Relationen lernen wir Ihre Sendungsstruktur kennen und reservieren Laderaum, bevor Sie ihn anmelden müssen.
Ladungssicherung bei kombinierten Partien
Wo mehrere Partien einen Laderaum teilen, entscheidet die Stauplanung über die Sicherheit: Schwere Ware kommt nach unten und an die Stirnwand, formschlüssige Stauung verhindert Verrutschen, Zurrgurte und Sperrbalken trennen die Partien sauber voneinander. Unsere Disposition prüft vor der Kombination, ob sich die Warenarten vertragen – Maschinenteile neben Lebensmittelverpackungen etwa nur mit entsprechender Trennung. Nicht stapelbare oder druckempfindliche Ware kennzeichnen Sie bitte bei der Anmeldung, dann fließt das in die Verladereihenfolge ein.
Teilladung oder Sammelgut – der Unterschied
Sammelgut läuft über feste Hub-Linien mit systematischem Umschlag und eignet sich für kleinere Sendungen. Die Teilladung bleibt dagegen möglichst auf einem Fahrzeug: weniger Handling, kürzere Laufzeit, besser geeignet für empfindliche oder schwere Partien. Als Faustregel: Bis etwa 2,5 t ist Sammelgut meist günstiger, darüber rechnet sich LTL – wir kalkulieren im Zweifel beide Varianten parallel.
Teilladungen europaweit und ins Drittland
Wir disponieren Teilladungen EU-weit cabotage-konform und darüber hinaus in Drittlandrelationen wie die Türkei – inklusive kompletter Zollabwicklung. Gerade bei halben Ladungen ins Drittland lohnt die Kombination: Sie zahlen nur Ihren Laderaumanteil, und die Verzollung aus einer Hand verhindert Wartezeiten an der Grenze.